Fachbeiträge
Leben im Koma
Auszug aus einem Vortrag von Prof. Christel Bienstein (Pflegewissenschaftlerin, Witten-Herdecke).
Zwischen Menschen mit Demenz und Menschen im Wachkoma gibt es etwas, das sie verbindet. In beiden Fällen spielt die Gestaltung des alltäglichen Lebens eine wichtige Rolle. Es geht darum, diesen Menschen möglichst Gelegenheiten zu schaffen, damit sie am „normalen“ Leben teilnehmen können.
In meinem Vortrag zum „Leben im Koma“ werde ich Informationen zum Krankheitsbild, den Ursachen, den Auswirkungen sowie zu grundsätzlichen Aspekten einer menschenwürdigen Pflege vorstellen. Sie erinnern sich sicher noch an den Unfall des Transrapid , bei dem 33 Menschen schwer verunglückten. Plötzlich bekommen ganz viele Familien zeitgleich einen Anruf, dass etwas Schreckliches geschehen sei. Wenn so etwas passiert, dann ist die ganze Familie aus der Spur. Wahrscheinlich waren auch sehr junge Menschen im Transrapid, so dass Eltern informiert werden müssen. Eine typische Situation, bei der damit zu rechnen ist, dass Menschen vom Wachkoma betroffen sind.
Ursachen des Wachkomas sind u.a.:
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schwere Schädel – Hirn – Traumen
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Hirnblutungen
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Narkosezwischenfälle
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Ertrinkungsunfälle
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Reanimationen nach unterschiedlichen Todesursachen
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hormonelle Entgleisungen
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