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Begriff Glossar
apallisches Syndrom

= Wachkoma; a-pallisch = ohne Hirnmantel, ohne Großhirn, das heisst ohne bewusste Steuerung, Ausfallerscheinungen im Zentralnervensystem  , durch Unterbrechung der Verbindung Großhirn/Hirnstamm zB. durch Blutung.Schädigung der Mittelhirnebene . Der Patient kann „wach“ wirken, zB. durch offene Augen, Fixieren von Personen, bewusste oder willkürliche Reaktionen, sowie Reizverarbeitung fehlen völlig.

 
Aphasie
Sprachstörung, Sprache kann nicht gebildet oder verstanden werden, obwohl Ohren, Zunge, Mund und  Stimmbänder dazu in der Lage wären (im Unterschied zu Dysarthrie).
Siehe auch => globale, motorische, sensorische und amnestische  Aphasie.
 
Apraxie

Unfähigkeit bestimmte Bewegungsabläufe auszuführen bzw. eine Handlungskette folgerichtig aufzubauen, obwohl keine Störung der Motorik vorliegt.
Siehe auch => ideomotorisch, ideatorisch und konstruktive Apraxie.

 
ArachnoideaSpinngewebehaut, die sich über die Furchen und Windungen des Gehirns und Rückenmark hinwegzieht.
 
AspirationEinatmen flüssiger oder fester Stoffe, meist Nahrung, in die Atemwege.
 
AssoziationsbahnenVerbindungsleitung zwischen einzelnen Hirnregionen, mit Hilfe derer u.a.Vorstellungen ausgelöst werden.
 
ataktischer Gangunsicherer, eckiger, schwankender Gang.
 
Ataxieverwackelte oder verzitterte Bewegungsabläufe. Das Zittern und ungerichtete Bewegungen wird meist durch eine Schädigung des Kleinhirns verursacht, das für die Feinabstimmung zuständig ist.
 
auditivdas Hören betreffend; zB. auditive Wahrnehmung: etwas, das ich mit dem Ohr wahrnehme.
 
AufmerksamkeitFähigkeit, seine Sinne auf eine Tätigkeit zu richten und sich gegen störende Reize abzuschirmen.
S.a. unter selektive, geteilte und Daueraufmerksamkeit.
 
Aura

(wörtlich Lüftchen) „Ahnung“, „Vorgefühl“, selbst erlebter „Vorläufer“ eines epileptischen Anfalls.

 
Autotopagnosie

Schwierigkeit Körperteile auf Anforderung hin zu zeigen.

 
Basalgangliensiehe Hirnkern und Stammganglien
 
BeschleunigungstraumaVerletzung auf Grund einer plötzliche Beschleunigung des Kopfes durch Schlag oder Stoß.
 
BewusstlosigkeitZustand allgemeiner Lähmung von Gehirnfunktionen, => primäre und sekundäre Bewusstlosigkeit.
 
Blasenkatheterkontinuierliche Ableitung des Urins durch einen Schlauch in der Harnröhre.
 
Bobath-Konzept

Methode zur Behandlung von hirnorganisch bedingten Wahrnehmungs- und Bewegungstörungen.
Eines dieser Prinzipien ist, falsche (pathologische) Reflexe zu blockieren, um gesunde (physiologische) Bewegungsabläufe und eine normale Haltung aufzubauen.

 
Bohrloch(externe Ventrikeldrainage), ein bei einer Operation in den Schädelknochen gebohrtes Loch.
Mit einem dünnen Schlauch (=> Shunt) kann unter der Schädeldecke angesammelte Flüssigkeit und Blut entfernt werden. Sobald die Gefahr des erhöhten Schädelinnendruckes gebannt ist, kann die Drainage (Schlauch) wieder entfernt werden.
 
BremstraumaVerletzung durch plötzliches Abbremsen des Kopfes, z.B. Sturz mit Aufprall.
 
BrückeTeil des Hirnstamms, in dem Fasern des Kleinhirns münden.
 


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Definition