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Krankheitsbilder

Bronchialkarzinom

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Definition:

Unter Lungenkrebs versteht man allgemein eine Entartung des Gewebes in verschiedenen Bereichen der Lunge. Dazu gehört nicht nur das Bronchialkarzinom (Krebs des eigentlichen Lungengewebes), sondern auch sehr seltene Krebserkrankungen wie das Mesotheliom (Krebs des Lungenfells). Es gibt verschiedene Arten von Bronchialkarzinomen. Besonders bösartig ist das so genannte kleinzellige Lungenkarzinom, das sehr schnell wächst und sich schnell im Körper ausbreitet. Die nicht-kleinzelligen Lungenkarzinome – dazu gehören das so genannte Plattenepithelkarzinom, das Adenokarzinom und das großzellige Karzinom – wachsen langsamer und haben deshalb insgesamt eine bessere Prognose.

Nach Angaben des Robert Koch-Institutes erkranken in Deutschland pro Jahr über 46.000 Menschen an Lungenkrebs. Bei Männern und Frauen ist Lungenkrebs die dritthäufigste Krebserkrankung. Das Durchschnittsalter bei der Diagnosestellung liegt bei etwa 68 Jahren. Lungenkrebs ist selten heilbar und stellt bei Männern die häufigste, bei Frauen die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache dar. Die Zahl der Todesfälle nimmt bei Frauen weiter zu, während sie bei Männern leicht zurückgeht.

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Beatmung

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In den letzten zwei Jahrzehnten haben Fortschritte in der Intensivmedizin und Beatmungstechnik die Prognose von Patienten mit akuter Insuffizienz der Atmung erheblich verbessert. Ein Teil der erfolgreich Behandelten bleiben jedoch abhängig von maschineller Beatmung, die dank des medizinischen und pflegerischen Fortschritts in der häuslichen Umgebung oder in Betreuungseinrichtungen möglich ist.


Die Einleitung und Überwachung der künstlichen Beatmung erfordert eine vertiefte Kenntnis der Zusammenhänge von Atmungsregulation, Atemmechanik, Gasaustausch, Atempumpe und der gegenseitigen Beeinflussung der respiratorischen Funktion mit anderen Organfunktionen.

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Schädel-Hirn-Trauma (SHT)

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Definition:

Als Schädel-Hirn-Trauma werden alle Verletzungen des Schädels mit Hirnbeteiligung bezeichnet, nicht jedoch reine Schädelbrüche und Kopfplatzwunden, bei denen das Gehirn nicht geschädigt wurde. Das Schädel-Hirn-Trauma gehört zu den häufigsten Todesursachen bei Menschen unter 40 Jahren. In Deutschland ist jährlich mit etwa 800 SHT je 100 000 Einwohner zu rechnen. Etwa ein Drittel davon können als schweres SHT eingestuft werden. Die häufigste Ursache sind zu 50 Prozent Verkehrsunfälle, gefolgt von Arbeits-, Haus- und Sportunfällen und Schlägen.

Je nach Art und Stärke der einwirkenden Kraft kommt es bei Kopftraumen zu Verletzungen
  • der Kopfschwarte,
  • des knöchernen Schädels,
  • der Hirnsubstanz
  • oder zu Hirnblutungen.
Ursache, Symtome, Einteilung:

In der Regel sind es Kombinationen dieser Verletzungen.

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Tracheotomie

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Definition:

Die Tracheotomie bezeichnet einen Luftröhrenschnitt. Ein solcher Eingriff wird dann durchgeführt, wenn ein Mensch über einen Zeitraum von mindestens mehreren Tagen intubiert werden muss oder Fehlbildungen bzw. Erkrankungen der oberen Atemwege oder des Kehlkopfes vorliegen. Die entstehende operativ angelegte Luftröhrenöffnung nennt man Tracheostoma.

Formen der Tracheotomie

 Percutane Dilatationstracheotomie (PDT)

Dabei wird die Luftröhre mit einer Hohlnadel punktiert und durch diese Nadel ein Führungsdraht in die Luftröhre (Trachea) vorgeschoben. Bronchoskopisch wird durch den liegenden Tubus die korrekte Lage des Drahtes kontrolliert und anschließend über den Führungsdraht mit Plastikdilatatoren das Punktionsloch aufgeweitet bis die Trachaealkanüle hineinpasst. Diese wird mit einem speziellen Adapter ebenfalls über den Führungsdraht geschoben, um eine Fehllage außerhalb der Trachea zu vermeiden. Die starke Kompression der Wundränder durch die Dilatation bewirkt eine effektive Blutstillung. Nach Entfernen der Trachealkanüle verschließt sich das Tracheostoma innerhalb weniger Tage von alleine, das Wiedereinführen einer Trachealkanüle ist aber oft schon nach wenigen Stunden schwierig bis unmöglich.

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Guillain-Barré-Syndrom

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Definition:

Akute idiopathische Polyradikuloneuritis, Polyneuritis, Landry-Guillain- Barré-Strohl-Syndrom, Polyradikulitis, idiopathische Polyradikulo- neuropathie, Kussmaul-Landry-Syndrom, GBS

Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine neurologische Erkrankung, die auf einer Entmarkung (Demyelinisierung) von Nervenfasern beruht. Um das 25. und um das 60. Lebensjahr liegen zwei Erkrankungsgipfel. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Die Häufigkeit des Guillain-Barré-Syndrom liegt bei jährlich ein bis zwei Fällen pro 100.000 Einwohner.

Ursache:

Die Ursache des Guillain-Barré-Syndrom ist nicht endgültig geklärt. Es scheint eine Autoimmunreaktion stattzufinden, das heißt, das eigene Immunsystem greift körpereigenes Gewebe an. Beim Guillain-Barré-Syndrom (GBS) wird bei der mikroskopischen Betrachtung von Gewebeproben eine Entzündung und Infiltration mit bestimmten Immunzellen (u.a. Makrophagen) in den Markscheiden der Nerven gefunden. Daraus folgt ein Markscheidenzerfall ab der vorderen und hinteren Wurzel vom Rückenmark (Polyradikulitis) und der dazugehörigen peripheren Nerven (Polyneuritis), die für die Muskeln und die Sensibilität zuständig sind. Eine weitere Erklärungsmöglichkeit für das Guillain-Barré-Syndrom (GBS) ist eine neuroallergische Reaktion auf vorangegangene virale (z.B. Epstein-Barr-Virus, Varicella-Zoster-Virus) oder bakterielle (z.B. Campylobacter jejuni, Mykoplasmen, Leptospiren, Rickettsien) Infektionen.

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