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Qualitätssicherung

Sturzprophylaxe

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Definition

„Ein Sturz ist jedes plötzliche unbeabsichtigte und unkontrollierte Herunterfallen/ -gleiten des Körpers aus dem Liegen, Sitzen oder Stehen auf eine tiefere Ebene.“
(Definition analog der Kellog International WorkGroup on the Prevention of Falls by the Elderly)

Ursachen

Der Sturz ist ein multifaktorielles Ereignis. Das heißt, dass viele Einzelfaktoren zu einem Sturz beitragen. Man unterscheidet endogene (d.h.in der Person des Patienten begründete) und exogene (d.h. die Ursachen liegen nicht in der Person selbst, sondern in ihrer Umwelt begründet) Faktoren.

 

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Auflage von Kälte- und Wärmeträgern

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Kälte- und Wärmeträger sind Bestandteil der physikalischen Therapie, dabei können Stoffwechselvorgänge günstig beeinflusst werden.

Cave:

Die Behandlungen liegen im Ermessen und der alleinigen Verantwortung der Fachpflegekraft und setzt keine AAO voraus.

Unser Kundenkreis umfasst Menschen mit Neuropathien, Paresen, Apallischem Syndrom, sowie anderen Wahrnehmungsstörungen.

Eine Kälte/Wärmebehandlung ist durch o.g. Faktoren gefährlich und unseren Mitarbeitern untersagt!

 

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Fortbildung 2013

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Für das Jahr 2013 sind folgende Seminare geplant:

Am 24.01.2013, um 19.30 Uhr, findet eine Fortbilbung im Büro, Brückstraße 23,

zum Thema Hautpflege und Hautschutz, durch Ref. Frau Angelika Grosse statt.

Weitere Themen und Termine werden über die "Flaschenpost" an unsere Mitarbeiter verschickt!

Informationen erhalten Sie auch über unsere Verwaltung,

sowie über Frau Spiegelhalter Tel: 0721/9158-1662, Fax: 0721/9158-1663

oder per eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

   

Intermittierende Katheterisierung / BDK bei Männern

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Definition:
Viele Krankheiten der Nieren und der ableitenden Organe erfordern eine zeitweilige oder dauerhafte künstliche Ableitung des Harns nach außen. Die transurethrale Harnableitung mittels Katheter zählt zu den ärztlichen Tätigkeiten, die nur unter fest definierten Voraussetzungen an Pflegekräfte delegiert werden dürfen. Es gibt verschiedene Arten von Katheterisierungen:

  • Die Einmalkatheterisierung setzen wir ein, um die Harnblase bei akutem Harnverhalt zu entleeren oder den Restharn zu bestimmen.
  • Die Dauerkatheterisierung erlaubt eine Entleerung der Blase für einen längeren Zeitraum.
  • Unter einer intermittierenden Katheterisierung versteht man eine regelmäßige Blasenentleerung (3 bis 5 Mal pro Tag), die häufig vom Betroffenen selbst durchgeführt wird.

 

 

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Epilepsie Grand–mal

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Definition:

Grand mal beschreibt einen generalisierten Krampfanfall bei der Epilepsie. Früher meinte man mit dem Begriff Grand-mal (frz.: Großes Übel) einen länger andauernden epileptischen Anfall, der sehr kompliziert verlief und stellte diesen dem Petit-mal (frz.: kleines Übel) gegenüber. Heute zählt man beide Formen zum generalisierten Anfall, der beide Gehirnhälften betrifft. Der Grand-mal kann ein bis zwei Minuten dauern und geht meist mit einer Bewusstseinsstörung während des Anfalls einher. Dabei treten Muskelkrämpfe im Kopf, Rumpf und an den Extremitäten auf und entwickeln sich zu Muskelzuckungen weiter. Außerdem kann es zu vermehrtem Speichelfluss, Blutdruckanstieg sowie Luftnot kommen. Der Petit-mal-Anfall ist meistens von kürzerer Dauer.

Da es neben der Epilepsie noch zahlreiche andere Ursachen für Krampfanfälle oder kurzzeitige Bewusstseinsverluste gibt, müssen Untersuchungen durchgeführt werden, um diese ausschließen zu können.

Vorboten und Zeichen, die auf einen beginnenden Krampfanfall hinweisen können:
Schwindel Kopfdruck Reizbarkeit u.a. (diese Zeichen können Stunden-Tage vor dem Anfall auftreten).

Sichere Zeichen für einen (* beginnenden) Anfall sind:

  • *Aura ; eigenartige Erlebnisse, die sich in sämtlichen Sinnesqualitäten abspielen können
  • Tonisches Stadium; in einem  starren Streckkrampf stürzt der Patient (Verletzungsgefahr!), Kopf und Augen sind meist zur Seite gedreht.
  • Klonisches Stadium; typische Zeichen sind Muskelzuckungen, die über den ganzen Körper ablaufen. Zungenbiss, Stuhl- und Harnabgang können auftreten.
  • Erschöpfungsstadium; der Patient ist in einem Tiefschlaf, der einige Stunden andauern kann. Danach erscheint der Patient oft müde, missmutig und klagt über Kopfschmerzen.

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